Was ist ein Projektstrukturplan (PSP)?

Sven Flätchen
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30. Dezember 2025
//
Lesezeit: 3 min.
Projektstrukturplan (PSP) zerlegt komplexe Projekte in handhabbare Teilaufgaben. Erfahre, wie du systematisch planst und den Überblick behältst.
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Hierarchisches Projektstruktur-Diagramm auf weißem Papier mit Holzschreibtisch, Bauplänen und silbernem Stift

Ein Projektstrukturplan (PSP) ist eine hierarchische Gliederung aller Arbeitsaufgaben und Lieferobjekte eines Projekts. Er zerlegt komplexe Vorhaben in überschaubare Teilaufgaben und bildet das Fundament für eine erfolgreiche Projektplanung. Der PSP hilft Teams dabei, den Überblick zu behalten und alle notwendigen Arbeiten systematisch zu organisieren.

Was ist ein Projektstrukturplan und warum brauchst du ihn?

Ein Projektstrukturplan ist eine systematische Aufschlüsselung aller Arbeitsaufgaben eines Projekts in kleinere, handhabbare Einheiten. Diese Work Breakdown Structure organisiert dein Projekt hierarchisch von der obersten Ebene bis hin zu den einzelnen Arbeitspaketen.

Der PSP bringt dir mehrere wichtige Vorteile: Du behältst den Überblick über alle Projektteile, kannst Verantwortlichkeiten klar zuordnen und vergisst keine wichtigen Aufgaben. Teams arbeiten effizienter, weil jeder genau weiß, was zu tun ist.

Ohne einen durchdachten Projektstrukturplan verlieren Projekte schnell ihren roten Faden. Aufgaben werden doppelt erledigt oder übersehen, Deadlines geraten durcheinander und das Budget läuft aus dem Ruder. Der PSP fungiert als deine Projektkarte, die alle Beteiligten sicher zum Ziel führt.

Wie erstellt man einen Projektstrukturplan Schritt für Schritt?

Die Erstellung eines PSP folgt einem klaren Prozess: Definiere zunächst das Hauptprojekt, zerlege es dann in Hauptbereiche und verfeinere diese schrittweise bis hin zu konkreten Arbeitspaketen. Jedes Arbeitspaket sollte in 8–80 Stunden abschließbar sein.

Beginne mit der Projektdefinition auf der obersten Ebene. Identifiziere anschließend die großen Projektphasen oder Hauptbereiche. Diese unterteilst du weiter in Teilaufgaben, bis du bei konkreten, zuweisbaren Arbeitspaketen ankommst.

Achte auf die richtige Granularität: Zu grobe Aufgaben lassen sich schlecht planen, zu feine Details überlasten den Plan. Eine bewährte Regel ist die 8/80-Regel: Jedes Arbeitspaket sollte mindestens 8 und höchstens 80 Arbeitsstunden umfassen. So behältst du die Balance zwischen Detailtiefe und Übersichtlichkeit.

Welche Arten von Projektstrukturplänen gibt es?

Es gibt drei Haupttypen von Projektstrukturplänen: funktionsorientierte, phasenorientierte und objektorientierte Strukturen. Die Wahl hängt von deiner Projektart und den Anforderungen deines Teams ab.

Der funktionsorientierte PSP gliedert nach Fachbereichen oder Abteilungen. Das eignet sich gut für Projekte mit klaren fachlichen Abgrenzungen, etwa in der Softwareentwicklung mit Frontend, Backend und Testing.

Phasenorientierte Strukturen folgen dem zeitlichen Projektablauf: Planung, Durchführung, Abschluss. Diese Projektorganisation passt zu Vorhaben mit sequenziellen Abläufen wie Bauprojekten oder Produktentwicklungen.

Objektorientierte PSPs strukturieren nach Komponenten oder Liefergegenständen. Wenn du ein Auto entwickelst, gliederst du nach Motor, Karosserie und Innenausstattung. Diese Projekthierarchie funktioniert besonders gut bei komplexen Produkten mit verschiedenen Baugruppen.

Was sind die häufigsten Fehler beim Projektstrukturplan?

Die größten Stolperfallen sind eine zu detaillierte oder zu oberflächliche Strukturierung, fehlende Eindeutigkeit bei Aufgaben und mangelnde Abstimmung im Team. Diese Fehler führen zu Verwirrung und Projektverzögerungen.

Viele Projektmanager machen den Fehler, jeden kleinsten Arbeitsschritt im PSP abzubilden. Das führt zu unübersichtlichen Projektstrukturen mit Hunderten von Einzelaufgaben. Am anderen Ende stehen zu grobe Aufgaben, die niemand konkret bearbeiten kann.

Ein weiterer häufiger Fehler: Aufgaben überschneiden sich oder fallen durch die Maschen. Wenn „Konzept erstellen“ und „Anforderungen definieren“ parallel existieren, weiß niemand genau, wer was macht. Sorge für klare Abgrenzungen und eindeutige Zuordnungen.

Besonders problematisch wird es, wenn der PSP im stillen Kämmerlein entsteht. Teams, die nicht an der Erstellung beteiligt waren, verstehen die Struktur nicht und arbeiten am Plan vorbei. Beziehe dein Team von Anfang an in die Entwicklung des Projektaufbaus ein.

Wie hilft smenso bei der Projektstrukturplanung?

Wir unterstützen dich bei der Erstellung und Verwaltung von Projektstrukturplänen durch flexible Hierarchien, anpassbare Ansichten und automatische Verknüpfungen. Unsere Projektmanagement-Software macht komplexe Projektorganisation einfach handhabbar.

Mit smenso erstellst du PSPs direkt in der Plattform und passt sie jederzeit an. Benutzerdefinierte Felder ermöglichen es dir, projektspezifische Informationen zu ergänzen. Verschiedene Ansichten zeigen denselben Projektstrukturplan je nach Bedarf als Liste, Kanban-Board oder Gantt-Diagramm.

Besonders hilfreich sind unsere Features für die praktische Umsetzung:

  • Hierarchische Projektgliederung mit unbegrenzten Ebenen
  • Automatische Vererbung von Eigenschaften an Unteraufgaben
  • Dashboard-Ansichten für verschiedene Projektebenen
  • Workflow-Automatisierung für wiederkehrende Projektstrukturen
  • Integration mit bestehenden Systemen wie Microsoft 365 und SAP

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