Wie migriert man Daten in eine neue PM-Software?

Sven Flätchen
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21. März 2026
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Lesezeit: 4 min.
Datenmigration in PM-Software: Strukturierte Anleitung mit Tipps zu Export, Import und Tests für reibungslosen Wechsel.
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Moderner Laptop mit bunter Datenmigrations-Oberfläche, verbundene Kabel und externe Festplatten auf dunklem Schreibtisch

Die Migration von Daten in eine neue PM-Software erfordert sorgfältige Planung und eine strukturierte Umsetzung. Der Prozess umfasst die Datenanalyse, den Export aus dem alten System, die Aufbereitung für das neue Format und gründliche Tests vor der Live-Schaltung. Eine erfolgreiche Datenmigration in eine PM-Software minimiert Datenverluste und gewährleistet nahtlose Arbeitsabläufe beim Wechsel der Projektmanagement-Software.

Was sollten Sie vor einer PM-Software-Migration beachten?

Eine erfolgreiche PM-Software-Migration beginnt mit einer umfassenden Datenanalyse und Backup-Strategie. Erstellen Sie vollständige Sicherungskopien aller Projektdaten und analysieren Sie, welche Informationen übertragen werden müssen. Planen Sie ausreichend Zeit für die Migration ein und informieren Sie alle Teammitglieder über den geplanten Wechsel.

Die wichtigsten Vorbereitungsschritte umfassen die Inventarisierung aller vorhandenen Projekte, Aufgaben und benutzerdefinierten Felder. Dokumentieren Sie die aktuellen Workflows und Genehmigungsprozesse, da diese in der neuen Software möglicherweise anders abgebildet werden müssen. Legen Sie einen Migrationszeitpunkt mit minimaler Projektaktivität fest, um Störungen zu reduzieren.

Berücksichtigen Sie auch die Schulung Ihres Teams für die neue Plattform. Je besser die Vorbereitung, desto reibungsloser verläuft der Übergang zum neuen Projektmanagement-Tool. Erstellen Sie einen detaillierten Migrationsplan mit Zeitrahmen, Verantwortlichkeiten und Rollback-Strategien für den Fall unvorhergesehener Probleme.

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Welche Daten können bei der Migration verloren gehen?

Bei der Datenmigration in eine PM-Software sind Projekthistorien, benutzerdefinierte Felder und Verknüpfungen besonders gefährdet. Kommentare zu Aufgaben, Aktivitätsprotokolle und spezielle Formatierungen gehen häufig verloren, wenn sie nicht explizit exportiert und übertragen werden. Auch Benutzerrechte und individuelle Ansichten müssen oft neu konfiguriert werden.

Kritische Datentypen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, sind Dateianhänge, Zeiterfassungen und Abhängigkeiten zwischen Aufgaben. Workflows mit Genehmigungsverfahren können nicht immer 1:1 übertragen werden, da verschiedene PM-Systeme unterschiedliche Ansätze für Statuswechsel verwenden.

Beziehungen zwischen Projekten und Portfolio-Strukturen sind weitere Verlustquellen. Dashboard-Konfigurationen und personalisierte Berichte müssen meist neu erstellt werden. Um diese Risiken zu minimieren, dokumentieren Sie alle kritischen Datenstrukturen vor der Migration und prüfen Sie die Importmöglichkeiten der neuen Software genau.

Wie exportieren Sie Ihre Daten aus der alten PM-Software?

Der Datenexport erfolgt meist über CSV-Dateien, Excel-Exporte oder API-Schnittstellen. Die meisten PM-Tools bieten integrierte Exportfunktionen für Projekte, Aufgaben und Benutzer. Beginnen Sie mit einem Testexport eines kleineren Projekts, um das Format und die Vollständigkeit zu überprüfen.

Exportieren Sie die Daten systematisch in folgender Reihenfolge: Benutzer und Teams, Projekte und Projektstrukturen, Aufgaben mit allen Details, Zeiterfassungen und schließlich Dateien und Anhänge. Achten Sie darauf, dass Verknüpfungen zwischen Datensätzen durch eindeutige IDs erhalten bleiben.

Bei API-Zugriffen können Sie umfangreichere Daten extrahieren, einschließlich Metadaten und Beziehungen. Dokumentieren Sie jeden Exportschritt und bewahren Sie alle Exportdateien sicher auf. Prüfen Sie die exportierten Daten auf Vollständigkeit und Integrität, bevor Sie mit dem Import beginnen.

Welche Herausforderungen entstehen beim Import in die neue Software?

Häufige Import-Probleme sind Formatierungsfehler, inkompatible Datenstrukturen und unterschiedliche Feldtypen zwischen den PM-Systemen. Datumsformate, Textkodierungen und Sonderzeichen können zu Fehlern führen. Benutzer-IDs müssen oft neu zugeordnet werden, da verschiedene Systeme unterschiedliche Identifikationsmethoden verwenden.

Die neue Software hat möglicherweise andere Limits für Feldlängen, Dateigrößen oder die Anzahl der Hierarchieebenen. Benutzerdefinierte Felder lassen sich nicht immer direkt übertragen und müssen zunächst in der neuen Plattform erstellt werden. Workflows und Statusübergänge erfordern meist eine komplette Neukonfiguration.

Berechtigungen und Teamzugehörigkeiten müssen häufig manuell nachgepflegt werden. Große Datenmengen können zu Timeouts oder Speicherproblemen führen. Planen Sie daher eine schrittweise Migration in kleineren Paketen und halten Sie immer eine Rollback-Option bereit.

Wie testen Sie die Migration, bevor Sie live gehen?

Eine Testmigration mit repräsentativen Daten ist unerlässlich für eine erfolgreiche Umstellung. Führen Sie die Migration zunächst in einer Testumgebung durch und vergleichen Sie die Ergebnisse systematisch mit den Originaldaten. Prüfen Sie alle kritischen Funktionen wie Aufgabenerstellung, Statuswechsel und Berichtsgenerierung.

Erstellen Sie Checklisten für die Validierung aller Datentypen: Projektstrukturen, Aufgabendetails, Benutzerrechte und Dateien. Lassen Sie verschiedene Teammitglieder die neue Umgebung testen, um unterschiedliche Anwendungsfälle abzudecken. Dokumentieren Sie alle gefundenen Probleme und deren Lösungen.

Planen Sie mehrere Testdurchläufe ein und messen Sie die Migrationszeit, um realistische Zeitschätzungen zu erhalten. Testen Sie auch die Rollback-Prozedur, falls die Migration fehlschlägt. Erst wenn alle Tests erfolgreich abgeschlossen sind und das Team mit der neuen Software vertraut ist, sollten Sie die Live-Migration durchführen.

Wie unterstützt smenso bei der Datenmigration?

smenso bietet umfassende Migrationshilfen und flexible Importfunktionen für einen nahtlosen Wechsel von anderen PM-Systemen. Die Plattform unterstützt Excel-Importe für Aufgaben und verfügt über eine offene REST-API für komplexere Datenübertragungen. Als DSGVO-konforme deutsche Lösung gewährleistet smenso höchste Datensicherheit während des gesamten Migrationsprozesses.

Konkrete Migrationshilfen umfassen:

  • Strukturierte Excel-Importfunktionen für Aufgaben und Projektdaten
  • Flexible benutzerdefinierte Felder (Flavors) für individuelle Datenanforderungen
  • Anpassbare Workflows und Genehmigungsprozesse
  • Umfangreiche API-Schnittstellen für die automatisierte Datenübertragung
  • Integrationen mit Microsoft 365 und anderen Systemen
  • Persönlicher Support bei komplexen Migrationsprojekten
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Die intuitive Benutzeroberfläche und die Möglichkeit, bestehende Projektstrukturen flexibel abzubilden, vereinfachen die Eingewöhnung für Ihr Team erheblich. Bei Fragen zur Datenmigration steht Ihnen unser erfahrenes Team gerne zur Verfügung – kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung und erleben Sie, wie einfach der Wechsel zu einer modernen, deutschen PM-Lösung sein kann.

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