Warum wir unser Gantt-Modul komplett neu gebaut haben – und was das für alle bedeutet, die gerade eine Alternative zu Microsoft Project suchen.
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Falls du es verpasst hast: Microsoft hat Project for the Web im August 2025 eingestellt. Und am 30. September 2026 – also in wenigen Wochen – folgt auch Project Online. Wenn deine Terminplanung dort zu Hause war, stehst du gerade vor der Frage:
Und jetzt?Wir hätten da eine Idee.
Ehrlich gesagt: Bei uns fehlte auch noch was
Bevor wir über unsere neuen Funktionen sprechen, ein kleines Geständnis. smenso konnte schon immer vieles, was MS Project nie konnte: Echtes Portfoliomanagement über alle Projekte hinweg, Ressourcenplanung mit automatischer Auslastungsberechnung, Kostenverfolgung, Statusberichte und Zusammenarbeit im Team – alles im Browser, ohne Installation und ohne Dateiversionen, die per E-Mail durchs Unternehmen wandern.
Aber wenn ein eingefleischter MS-Project-Anwender vor unserem Gantt saß, kam irgendwann die Frage:
Wo stelle ich unterschiedliche Abhängigkeitstypen ein und wo ist die Dauer?
Da mussten wir bisher ein bisschen ausweichen.
Das müssen wir jetzt nicht mehr.
Wir haben unser Gantt-Modul von Grund auf neu entwickelt – und dabei genau die Lücken geschlossen, die zwischen smenso und einer vollwertigen Terminplanung noch offen waren.
Was das neue Gantt kann
Abhängigkeiten – in allen vier Richtungen
Aufgaben lassen sich jetzt mit allen vier klassischen Abhängigkeitstypen verknüpfen:
Ende–Anfang, Anfang–Anfang, Ende–Ende und Anfang–Ende. Entweder grafisch, indem du einfach eine Verbindung von Balken zu Balken ziehst, oder tabellarisch über die Felder Blockiert von und Blockiert.
Und ja: Jede Verknüpfung kann einen Puffer bekommen. Positiv für eine Verzögerung (drei Tage Trocknungszeit nach dem Estrich), negativ für einen Vorlauf (die Doku kann schon starten, wenn die Entwicklung zu 80 % durch ist).
Termineinschränkungen
Nicht jeder Termin ist frei verschiebbar. Deshalb kannst du für jede Aufgabe festlegen, wie flexibel sie ist – von So früh wie möglich über Start frühestens am bis zu harten Fixterminen wie Muss enden am.
Die automatische Planung respektiert diese Einschränkungen und rechnet um sie herum. Genau so, wie man es aus der klassischen Terminplanung kennt.
Automatische Planung – vorwärts und rückwärts
Der vielleicht größte Schritt:
smenso rechnet deinen Terminplan jetzt auf Knopfdruck komplett durch.Vorwärts planen beantwortet die Frage:
Wann kann das Projekt frühestens fertig sein? Ausgehend vom Projektstart wird für jede abhängige Aufgabe der optimale Termin berechnet – ideal, wenn sich etwas verzögert hat und der Plan neu aufgesetzt werden muss.
Rückwärts planen dreht den Spieß um:
Wann müssen wir spätestens starten, um den Endtermin zu halten? Ausgehend von einem fixen Zieltermin – etwa einem zugesagten Kundenmeilenstein – werden die spätestmöglichen Starttermine aller Aufgaben ermittelt.
Plane jetzt Projekte mit deinem Team ganz digital, schnell und unkompliziert mit einem Tool, dass dir bei allen Projekten hilft.Kostenlos testenWichtiges Detail:
Die automatische Planung ändert nichts ungefragt. Du siehst zuerst eine Vorschau aller vorgeschlagenen Terminänderungen und entscheidest dann selbst, ob du sie übernimmst. Die Kontrolle bleibt bei dir.
Kritischer Pfad
Ein Klick, und smenso hebt die Aufgabenkette hervor, die das Projektende bestimmt. Verzögert sich hier etwas, verzögert sich das ganze Projekt – gut zu wissen, bevor es passiert.
Baselines: Plan einfrieren, Realität vergleichen
Mit Baselines frierst du beliebige Stände deines Terminplans ein und vergleichst sie später mit dem aktuellen Plan. So siehst du auf einen Blick, welche Termine gewandert sind – und kannst im Lenkungskreis nicht nur sagen, dass sich etwas verschoben hat, sondern auch wo und um wie viel.
Kleiner Fun Fact am Rande
In smenso kannst du auch Sammelbalken beziehungsweise Phasen direkt mit Abhängigkeiten verknüpfen – und der Plan rechnet trotzdem sauber durch.
Wer lange mit MS Project gearbeitet hat, weiß, warum wir das erwähnen:
Dort war das Verknüpfen von Sammelvorgängen entweder gar nicht möglich (Project for the Web) oder so berüchtigt für Zirkelbezüge, dass jeder Scheduling-Leitfaden dringend davon abrät.
Wir fanden:
Wenn eine Funktion sinnvoll ist, sollte sie auch einfach funktionieren. 😉
Terminplanung ist bei uns kein eigenes Tool – sondern eine Ansicht
Und hier kommt der eigentliche Unterschied zu MS Project:
Das Gantt in smenso ist keine Insel. Es ist eine Sicht auf dieselben Aufgaben, die dein Team ohnehin schon bearbeitet –
in Boards, Listen oder der Meilenstein-Übersicht.
Verschiebst du einen Termin im Gantt, ist er überall verschoben. Sofort, für alle.Das heißt konkret:
Der Terminplan lebt im selben System wie Kosten, Ressourcen, Dokumente und Statusberichte – keine Exporte, keine Medienbrüche.
Das Portfolio aggregiert Termine, Meilensteine und Auslastung über alle Projekte hinweg – etwas, wofür man bei Microsoft schon immer zusätzliche Werkzeuge brauchte oder alles mühsam per PowerApps oder über die Graph-API nachrüsten musste.
Dein Team arbeitet gemeinsam im Browser – nicht nacheinander an einer .mpp-Datei.
Kennst du das eigentlich auch? Bei Microsoft wird aus der kleinsten Kleinigkeit gefühlt immer ein eigenes Entwicklungsprojekt. Ein zusätzliches Feld im Portfolio? Klar, geht – mit einer PowerApp.
Ein Report über alle Projekte? Kein Problem – Graph-API, Power Automate, ein bisschen Power BI und ein Kollege, der das alles pflegt.
Versteh uns nicht falsch: Das sind beeindruckende Werkzeuge, und möglich ist damit wirklich alles. Aber irgendwann sitzt man vor seinem fünften Admin-Center und fragt sich, ob man eigentlich noch Projekte managt oder schon eine IT-Landschaft.
Wir haben uns entschieden, dass diese Dinge in smenso einfach … drin sind.
Für alle, die von Project for the Web oder Project Online kommen
Wenn deine Organisation gerade nach einem neuen Zuhause für die Terminplanung sucht:
Schau dir smenso an.
Du bekommst die Terminplanungsfunktionen, die du kennst – Abhängigkeiten, Einschränkungen, kritischer Pfad, Baselines und automatische Planung – und dazu das, was dir bei Microsoft vermutlich immer gefehlt hat:
Portfolio, Ressourcen, Kosten und Zusammenarbeit in einer Plattform.
Wir behaupten nicht, dass MS Project ein schlechtes Werkzeug war. Es hat drei Jahrzehnte lang gute Dienste geleistet.
Aber vielleicht ist gerade jetzt – wo Microsoft selbst den Stecker zieht – ein guter Moment, die Terminplanung nicht nur zu ersetzen, sondern gleich ein Stück weiterzudenken.
👉 Alle Details zum neuen Gantt findest du in unserem Helpcenter – oder du probierst es einfach direkt aus.
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Infos zum Autor
Marco De Tullio
Marco ist Techie durch und durch – und Geschäftsführer bei smenso. Ob Produktdesign, Kundendemo oder Formel-Tüftelei in der Plattform: Marco ist meistens mittendrin statt nur dabei. Mit Leidenschaft und Erfahrung hilft er unseren Kunden, ihre Projekte und Prozesse mit moderner Technologie zum Erfolg zu bringen.
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