Wie viele Spalten sollte ein Kanban-Board haben?

Sven Flätchen
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27. Februar 2026
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Lesezeit: 4 min.
Kanban-Boards brauchen 3-7 Spalten für optimale Produktivität. Entdecken Sie die perfekte Struktur für Ihr Team.
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Hände bewegen gelbe Aufgabenkarte auf Kanban-Board mit bunten Post-it-Spalten auf weißem Büroschreibtisch

Die optimale Anzahl von Spalten für ein Kanban-Board liegt zwischen drei und sieben Spalten, abhängig von der Komplexität Ihres Workflows und der Teamgröße. Kleine Teams starten am besten mit drei Grundspalten, während größere Teams mit komplexeren Prozessen bis zu sieben Spalten verwenden können. Die Kanban-Methode empfiehlt, so wenige Spalten wie möglich zu verwenden, um den Workflow übersichtlich und effizient zu gestalten.

Was ist die ideale Anzahl von Spalten für ein Kanban-Board?

Die ideale Anzahl von Kanban-Spalten richtet sich nach der Komplexität Ihres Workflows und der Größe Ihres Teams. Für die meisten Teams sind vier bis sechs Spalten optimal, da sie genügend Transparenz bieten, ohne das Kanban-Board zu überladen.

Kleine Teams mit einfachen Prozessen arbeiten am effektivsten mit drei bis vier Spalten. Diese Konfiguration ermöglicht eine klare Übersicht über den Arbeitsfortschritt und reduziert den Verwaltungsaufwand. Größere Teams oder Projekte mit mehreren Genehmigungsebenen können bis zu sieben Spalten verwenden, sollten aber darauf achten, dass jede Spalte einen klaren Zweck erfüllt.

Die Kanban-Methode basiert auf dem Prinzip der Visualisierung von Arbeitsprozessen. Jede Spalte sollte einen definierten Arbeitsschritt repräsentieren, der für das gesamte Team verständlich ist. Bei der Bestimmung der Spaltenanzahl sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen: Plane jetzt Projekte mit deinem Team ganz digital, schnell und unkompliziert mit einem Tool, dass dir bei allen Projekten hilft.Kostenlos testen

  • Anzahl der tatsächlichen Arbeitsschritte in Ihrem Prozess
  • Komplexität der Aufgaben und Genehmigungsverfahren
  • Teamgröße und Anzahl der beteiligten Abteilungen
  • Häufigkeit von Engpässen in bestimmten Arbeitsphasen

Welche Spalten sollte jedes Kanban-Board mindestens haben?

Jedes Kanban-Board sollte mindestens die drei Grundspalten „To Do“, „In Progress“ und „Done“ enthalten. Diese Minimalkonfiguration bildet den kompletten Arbeitskreislauf ab und reicht für viele Teams aus, um mit dem Kanban-System zu beginnen.

Die „To Do“-Spalte sammelt alle anstehenden Aufgaben und fungiert als Backlog für das Team. Die „In Progress“-Spalte zeigt alle Aufgaben, die aktuell bearbeitet werden. Die „Done“-Spalte visualisiert abgeschlossene Arbeiten und gibt dem Team ein Erfolgsgefühl.

Diese einfache Struktur bietet mehrere Vorteile für das Aufgabenmanagement:

  • Sofortige Übersicht über den aktuellen Arbeitsstand
  • Einfache Einführung für neue Teammitglieder
  • Geringe Komplexität bei der täglichen Nutzung
  • Flexibilität für spätere Anpassungen des Workflows

Viele erfolgreiche Teams arbeiten dauerhaft mit dieser Grundkonfiguration, da sie alle wesentlichen Informationen über den Projektfortschritt liefert. Die Einfachheit fördert die konsequente Nutzung und reduziert die Hemmschwelle für die Einführung agiler Methoden.

Wann sollten Sie zusätzliche Spalten zu Ihrem Kanban-Board hinzufügen?

Zusätzliche Spalten werden notwendig, wenn wiederkehrende Engpässe auftreten oder spezielle Genehmigungsprozesse den Workflow verlangsamen. Signale für mehr Spalten sind Aufgaben, die häufig zwischen „In Progress“ und „Done“ hin- und herwechseln oder lange in der Bearbeitung verbleiben.

Typische Situationen, die zusätzliche Kanban-Spalten rechtfertigen:

  • Regelmäßige Qualitätsprüfungen oder Reviews vor Abschluss
  • Externe Genehmigungen durch Kunden oder Stakeholder
  • Wartezeiten auf Ressourcen oder andere Abteilungen
  • Komplexe Testphasen in der Softwareentwicklung
  • Verschiedene Bearbeitungsstatus innerhalb der „In Progress“-Phase

Eine häufige Erweiterung ist die Aufteilung der „In Progress“-Spalte in „In Development“ und „In Review“. Diese Trennung macht Engpässe im Genehmigungsprozess sichtbar und hilft bei der Workflow-Optimierung. Auch eine „Waiting“-Spalte kann sinnvoll sein, wenn Aufgaben regelmäßig auf externe Inputs warten müssen.

Fügen Sie neue Spalten jedoch nur dann hinzu, wenn sie einen echten Mehrwert für die Transparenz und Steuerung Ihres Projektmanagements bieten. Jede zusätzliche Spalte sollte einem konkreten Arbeitsschritt entsprechen und regelmäßig genutzt werden.

Wie wirken sich zu viele Spalten auf die Produktivität aus?

Zu viele Spalten führen zu verringerter Übersichtlichkeit und langsamerer Entscheidungsfindung im Team. Ab acht Spalten wird das Kanban-Board unübersichtlich und der Verwaltungsaufwand übersteigt oft den Nutzen der detaillierten Aufschlüsselung.

Überkomplexe Kanban-Boards haben mehrere negative Auswirkungen auf die Produktivität:

  • Teammitglieder verlieren den Überblick über den gesamten Workflow
  • Mehr Zeit wird für die Pflege des Boards als für die eigentliche Arbeit aufgewendet
  • Entscheidungen über den nächsten Arbeitsschritt dauern länger
  • Die Hemmschwelle für die Nutzung des Systems steigt
  • Wichtige Engpässe werden in der Detailfülle übersehen

Besonders problematisch wird es, wenn Spalten nur selten genutzt werden oder sich ihre Bedeutung mit anderen überschneidet. Dies führt zu Verwirrung und inkonsistenter Nutzung des Kanban-Systems. Das ursprüngliche Ziel der Kanban-Methode, Transparenz und Einfachheit zu schaffen, wird dadurch konterkariert.

Überprüfen Sie regelmäßig, ob alle Spalten tatsächlich benötigt werden. Spalten, die länger als zwei Wochen leer bleiben oder deren Zweck unklar ist, sollten entfernt oder mit anderen zusammengelegt werden. Die Regel lautet: so wenige Spalten wie möglich, so viele wie nötig.

Wie smenso bei der optimalen Kanban-Board-Gestaltung hilft

smenso bietet flexible Kanban-Boards mit benutzerdefinierten Spalten, die sich perfekt an Ihren Workflow anpassen lassen. Die Plattform ermöglicht es Teams, mit einfachen Grundkonfigurationen zu starten und bei Bedarf gezielt zu erweitern, ohne die Übersichtlichkeit zu verlieren.

Konkrete Funktionen für optimales Kanban-Board-Design:

  • Vorgefertigte Templates für verschiedene Projekttypen und Teamgrößen
  • Drag-and-Drop-Editor für einfache Spaltenanpassungen ohne technische Kenntnisse
  • Workflow-Analyse-Tools, die Engpässe automatisch identifizieren
  • Benutzerdefinierte Felder für zusätzliche Aufgabeninformationen ohne neue Spalten
  • Dashboard-Ansichten für verschiedene Stakeholder-Bedürfnisse
  • Integration in Microsoft 365 für nahtlose Zusammenarbeit

Die DSGVO-konforme Lösung „made in Germany“ wächst mit Ihren Anforderungen mit und hilft dabei, die Balance zwischen Detailgrad und Übersichtlichkeit zu finden. Möchten Sie mehr über unsere Kanban-Lösungen erfahren? Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung oder testen Sie smenso kostenlos und entdecken Sie, wie die richtige Kanban-Board-Struktur Ihr Projektmanagement verbessert.

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